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Unser Verein

Das Wappen macht das Anliegen deutlich: ein Schiff mit vollen Segeln in der Mitte – das Großsegel hat ein Kreuz – und eine aufgeschlagene Bibel darunter.

 

                                                   Gründung:

          • Gründung: Eine „Bibel- und Missionsgesellschaft“, der erste derartige Verein im Königreich Hannover.
          • Gründungsdatum: Mittwoch, den 13. Juni 1832, zwei Tage nach Pfingsten
          • Gründer und Vorsitzender: Konrektor des Stader Gymnasiums Athenaeum Dr. Georg Friedrich Sattler, der spätere Rektor. Mit dabei: Theologen und Laien, Bauern und Lehrer sowie einige Juristen.

Zweck der Gesellschaft:

  • Förderung des Reiches Gottes und zwar
    • Durch die Verbreitung der Bibel
    • Durch die Beförderung und Unterstützung des Missionswesens

Die Anfänge:

Kirchliche und staatliche Behörden beobachteten die BMG von Anfang an mit großem Misstrauen. Das orthodoxe Luthertum befürchtete „einen Angriff auf den wahren Glauben, ausgelöst durch – wie sie genannt wurden – Pietisten, Mystiker und sogar Separatisten, d.h. Kreise, von denen eine Spaltung der lutherischen Kirche befürchtet wurde.

  • Statuten und Protokoll der ersten Versammlung mussten dem Stader Konsistorium vorgelegt werden.
  • Vorträge, die gehalten wurden, mussten durch das Stader Konsistorium vorher genehmigt werden.
  • Es wurde vom Stader Konsistorium vorgeschlagen, „alles zu vermeiden, was als eine ausdrückliche Anerkennung und Genehmigung jener Missionsgesellschaft ausgelegt werden könnte.“
  • Briefwechsel zwischen dem Stader Konsistorium und dem Ministerium für geistliche und Unterrichtsangelegenheiten in Hannover ergaben.
    • Zwar scheine grundsätzlich in der Idee einer Missions- und Bibelgesellschaft kein Grund zu liegen, solche Gesellschaften zu verbieten, es dürften aber auf der Versammlung keine religiösen Vorträge gehalten werden, um mystische und pietistische Ansichten zu verbreiten.
  • Der Magistrat der Stadt Stade sah der Gesellschaft mit einiger Gelassenheit entgegen. Als „Patron“ der St. Wilhadi-Kirche gab sie die Genehmigung, die Jahresfeier 1833 in der Kirche durchführen zu dürfen.
  • Daraufhin wandten sich die Juraten der St. Wilhadi-Kirche mit einer Beschwerde an den Magistrat, der die Beschwerde abwies.
  • Daraufhin schrieben die Juraten einen 16-seitigen Brief an die Landdrostei: die BMG wolle „den ebenso unglücklichen als für die Christenheit uninteressanten Tag (an dem außerdem eine Mondfinsternis stattfinde) ihrer Stiftung feiern.
  • Unterzeichner des Briefes war Hofrath Stakemann, der sich der BMG massiv entgegensetzte. Dem Verbot wurde stattgegeben, ein Gottesdienst durfte in der St. Wilhadi-Kirche nicht gefeiert werden.
  • Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen wegen der Nutzungsrechte der St. Wilhadi-Kirche, in der die Jahresfeier stattfinden sollte. Sogar das „Königlich Hannoversche Ministerium der geistlichen und Unterrichts-Angelegenheiten “ schaltet sich ein und unterbindet eine Jahresfeier in der Kirche.
  • Es ist zu erkennen, dass hinter den verschiedenen Ärgernissen in den Anfangsjahren der BMG Hofrath Stakemann stand. Im September 1832 schickte er ein von Lehrern und Eltern unterschriebenes Schreiben an den Magistrat der Stadt Stade als den „Patron“ des Stader Gymnasiums, in dem behauptet wurde: „der größte Teil der hiesigen Lehrer hätte sich unter der Firma einer Bibel- und Missionsgesellschaft zu mystischen Zwecken vereinigt“.  Sollten diese Lehrer nicht ausgetauscht werden, würden die Schüler fortan die Schule nicht mehr besuchen und privat unterrichtet werden.
  • Es kam jedoch zu nach vielem Hin und Her zu keinem Austausch der Lehrer!
  • Am 20 Februar 1840 schickte der General-Superintendent Köster ein Rundschreiben an die Pastoren in den Herzogtümern Bremen und Verden und nahm die Bibel- Missions- und Mäßigkeitsvereine ausdrücklich in Schutz.
  • Es wurde jedoch auch 1841 von Hofrath Stakemann weiter gegen die BMG integriert. Er wurde nach dem Verfassen eines Gedichtes gegen Rektor Stattler und dessen Stellvertreter Müller sogar zu einer Geldstrafe von 100 rth verurteilt.
  • Die Situation war für Rektor Sattler jedoch so bedrückend geworden, dass er 1841 sein Amt als Vorsteher der Bibel- und Missionsgesellschaft niederlegte.

Erst 1841 begann die offizielle Kirche die Gesellschaft anzuerkennen. Aber es dauerte noch bis 1850, dass ihr zur Jahresfeier die Stader St Wilhadi-Kirche eingeräumt wurde.

Aufbau:

  • Die Geschäftsführung besorgte ein „Comite“, dass aus dem Vorstand und acht Mitgliedern bestand.
  • Es wurde 1853 eine Norddeutsche Missionsgesellschaft gegründet, den Anstoß dazu gab die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft. Dazu gehörten: Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Ritzebüttel, Stade, Lauenburg und Lehe.
  • Die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft unterschied von Anfang an ihre Einnahmen in zwei deutlich getrennte Kassen: die Bibelkasse und die Missionskasse. Hermannsburg und Leipzig wurden von Stade regelmäßig unterstützt.
  • Eine Bibel kostete damals 2,40 Mk im Einkauf, die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft gab sie für 1,– Mk weiter.
  • Oberstes Ziel der Gesellschaft war jedoch die Aussendung eines eigenen Missionars. 1842 gelang es, zwei Missionare und zwei Gehilfen nach Neuseeland zu entsenden, nachdem sie von der Kirchenbehörde geprüft und ordiniert worden waren. 1842 wurde ein Missionar nach Ostindien entsandt. Weitere Missionare wurden in Verbindung mit der Hermannsburger Mission nach Südafrika und Abessinien geschickt.
  • Die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft ist 17 Jahre älter als die Hermannsbuger Mission! Im Jahre 1899 zahlte die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft über 300.000 Mark für Missionarische Arbeiten an die Hermannsburger Mission!
  • 1898 veröffentlichte das Stader Sonntagsblatt, dass die Hermannsburger Mission 76.300 Mark Schulden hatte, diese aber nicht aus eigener Kraft ablösen konnte. Stade fühlte sich jetzt verpflichtet, bei der Schuldentilgung mitzuhelfen.
  • 1898 gehörte zum „Comité“ der Stader Bibel- und Missionsgesellschaft auch der Buchdrucker Schaumburg!
  • 1902 gehörte zum Stader Comité auch der Kaufmann Ney.
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  1. Weltkrieg:
  • Die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft schenkte jedem Soldaten, der es wünschte, ein NT oder Bibelteile, Psalmen. 1916 waren 4.200 NT´s verschickt.
  • Der 1. Weltkrieg und die folgende Inflation stürzte die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft in erhebliche Schwierigkeiten: Die Lager der Schulbibeln waren vollständig erschöpft. Feste Preise konnten nicht mehr angegeben werden. Sie hatten sich seit 1914 verzehnfacht.

 

Entwicklung bis 1945:

  • Das 100-jährige Jubiläum glich einer Resignation: „Wie wird’s um unseren Verein im Jahre 2032 stehen? Für weitere 100 Jahre bitten wir: „Der Herr sei uns freundlich und fördere das Werk der Stader Bibel- und Missionsgesellschaft!“
  • Ab 1942 war der offizielle Bibelverkauf durch die Pfarrämter, mit denen die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft eng zusammenarbeitete, verboten. Die Bibelgesellschaft versuchte, in jeder Kirchengemeinde ein Einzelhandelsgeschäft für die Übernahme des Bibelverkaufs zu gewinnen.
  • Am 05. April 1943 schließt die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft mit der Privilegierten Württembergischen Bibelanstalt in Stuttgart eine Vereinbarung, um die Arbeit der Stader Bibel- und Missionsgesellschaft auch in Zukunft zu sichern. Danach soll die Berechnung der von Stuttgart an die Pfarrämter geschickten Bibeln von der Bibelanstalt übernommen werden.
  • Die Buchhändlerische Tätigkeit der BMG ging also ausschließlich auf die Bibelanstalt Stuttgart über. So konnten auch unter den neuen buchhändlerischen Verordnungen die Bestellung und der Verkauf von Bibeln weitergehen.
  • 1942 wurde der Bibelanstalt Stuttgart ihre Gemeinnützigkeit abgesprochen, weil die Herstellung und Verbreitung des Alten Testamentes in dem die jüdische Rasse und ihre Geschichte verherrlicht wird, mit der nationalsozialistischen Weltanschauung nicht in Einklang zu bringen ist. Stuttgart musste nun Steuern zahlen.
  • Das Ende der Arbeit in Stuttgart kam am 25-26 Juli 1944, als ein Fliegerangriff die Einrichtung der Bibelanstalt fast völlig vernichtete. Damit war die Zusammenarbeit der Stader Bibel- und Missionsgesellschaft und der Bibelanstalt beendet.
  • Öffentliche Sammlungen von Geldern waren nicht mehr möglich. Sie wurden „getarnt“ als Spende für einen Unterstützungsfond für in Not geratene Mitglieder der Mission durchgeführt. Das tat der Spendenfreudigkeit der Gemeinden keinen Abbruch!
  • Die unerschütterliche Treue der Gemeinden verhalf der Gesellschaft zum Überlegen in schlimmer Zeit.

Vereinsgründung:

  • 1940 wurde beim Registergericht in Stade die Eintragung des Vereins beantragt. Sie wurde durch die NSDAP in Berlin abgelehnt: für die Existenz des Vereins, der es sich in erster Linie zur Aufgabe gemacht hat, Bibeln in Deutschland zu vertreiben, „bestehe kein öffentliches Interesse“.
  • Es wurde die Deutsche Evangelische Kirche (Kirchenkanzlei) eingeschaltet: Sie schrieb an den Reichsminister für kirchliche Angelegenheiten und bat um Aufhebung der Entscheidung.
  • Am 17. Dezember 1940 stellte der Vorstand jedoch fest: Es sind „unüberbrückbare Schwierigkeiten“ vorhanden, die eine Vereinsgründung nicht möglich machen.
  • Am 21. September 1949 konnte die Eintragung in das Stader Vereinsregister erfolgen.

Durch die Stellung als „Eingetragener Verein“ wurde gleichzeitig demonstriert, dass die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft „unabhängig von kirchlichen oder stattlichen Stellen“ ist, „aber mit allen in gutem Verhältnis steht“.

1949 entschied der Generalkonvent, dass alle Kirchengemeinden des Sprengels Stade korporative Mitglieder sind.

Stader Missionsfest:

Womit die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft am deutlichsten in die Öffentlichkeit trat, waren die Missionsfeste. Gut besucht: 1895 waren über 1000 Teilnehmer anwesend, fand es ab 1856 immer am letzten Dienstag im August statt. Erst wurde das Fest in der Stader Wilhadi-Kirche gehalten, später in einer Gartenwirtschaft und seit 1916 auf der „Insel“. 1914 wurde das Missionsfest wegen des Krieges ausgesetzt. Die Missionsfeste wurden bis 1964 gefeiert.

Der Rahmen des Stader Missionsfestes war seit 1947 immer der gleiche:

  • Festgottesdienst in der Wilhadikirche – Zeitgleich Jugendgottesdienst in der Cosmaekirche (die Schüler aller Stader Schulen nahmen daran teil!)
  • Festveranstaltung auf der Insel – 1947 wurde die Insel von der britischen Besatzungsmacht in Anspruch genommen – die Versammlungen fanden dann in St. Wilhadi statt.

 

Was tut eigentlich die Stader Bibel- und Missionsgesellschaft?

Antwort des 1957 Vorsitzenden Pastor Hermann Ubbelohde:

  1. Bibelverbreitung
  2. Preisgestaltung (durchschnittliche 10% Ermäßigung auf jede Bibel)
  3. Mitarbeit am Werk der äußeren Mission
  4. Herausgabe des „Stader Sonntagsbatt“
  5. Mitarbeit im Missionsausschuss Hermannsburg
  6. Mitgliederpflege
  7. Vorträge mit Lichtbildern über Bibel und Mission
  8. Unterstützung der bedürftigen Studenten der Theologie
  9. Geschäftsführung
  10. Jährlich zwei Sprengel-Kollekten: vom 2. Pfingsttag für Äußere Mission; vom Reformationstag für die Bibelverbreitung

 

Antwort des 2007 Vorsitzenden Superintendent Dr. Helmut Blanke:

  1. Bibelverbreitung
  2. Informationen über „günstige“ Bibeln an die Kirchengemeinden im Sprengel Stade
  3. Führung der „Christlichen Buchhandlung“ in Stade
  4. Mitgliederpflege
  5. Vortragsveranstaltungen
  6. Aktionen
  7. Unterstützung von Krankenhausseelsorgern, Gefängnisseelsorgern und Missionsprojekten
  8. Geschäftsführung

 

Aktionen seit 2003:

  • 2003 – Kinderbibeln in Arztpraxen:
    • Es wurden 272 Kinderbibeln der Ausgabe „Komm, freu dich mit mir“ verschenkt, weitere 130 Kinderbibeln wurden von den örtlichen Kirchengemeinden für dieses Projekt finanziert und ebenfalls an Arztpraxen verteilt: Insgesamt wurden 402 Ausgaben verteilt!
  • 2004 – Kinderbibeln für Kindergärten:
    • Es wurden 125 Exemplare der Ausgabe „Komm, freu dich mit mir“ verschenkt, weitere 88 Exemplare wurden von den Kirchengemeinden finanziert und ebenfalls an Kindergärten verschenkt. Es wurden insgesamt verteilt: 213 Exemplare.
  • 2005 – Kinderbibeln zur Tauferinnerung
    • Es wurden 160 Exemplare der Ausgabe „Komm, freu dich mit mir“ verschenkt, weitere 116 Exemplare wurden von teilnehmenden Kirchengemeinden finanziert und an Täuflinge verteilt. Insgesamt wurden 276 Exemplare der Kinderbibel verteilt.
  • 2006 – 600 Bibeln für Schulen
    • Es wurden 30 Bibelpakete mit je 30 Lutherbibeln und einer CD-ROM an Schulen im Sprengel Stade verlost. Etwa 440  Schulen im Sprengel Stade wurden angeschrieben, 93 Schulen antworteten und nahmen an der Verlosung teil.
  • 2007 – Bibelkisten für Kindertagesstätten
    • Es wurden 30 Kinderbibelkisten im Gesamtwert von 200 Euro an Kindertagesstätten im Sprengel Stade verlost. Der Inhalt bestand aus:
      • Das Kirchenjahr – den Kindern erklärt
      • Empfehlenswerte Kinderbibeln
      • Komm, mal mit mir
      • Tod und Leben spielen und erzählen
      • Jesus wird im Stall geboren
      • Meine bunte Bilderbibel
      • Kinderbibel: Komm freu dich mit mir
      • Fingerpuppe Wido
      • Gebetswürfel
      • Holzkreuz aus El Salvador
      • Holzkiste

Es wurden 344 Kindertagesstätten im Sprengel Stade angeschrieben, 30 bewarben sich um eine Teilnahme.

  • Aktion 2008: 600 Luther-Bibeln für Schulen
  • Aktion 2009: 150 Kinderbibeln für Kinder in Tschernobyl
  • Aktion 2010: Wettbewerb: 2000,– € für bibelmissionarische Projekte im Sprengel Stade
    • 1000,– € an die Kirchengemeinde Worpswede für die „Worpsweder Bibel“
    • 600,– € an die Dom Kirchengemeinde Verden für eine Druckerpresse
    • 200,– € an die Kirchengemeinde Elm für den „Pfad der Versönung“
    • 200,– € an die Kirchengemeinde Kirchlinteln für das „Kinderbibel-Projekt“
  • Aktion 2011: Zum „Jahr der Taufe“ werden 3500 Hefte „Das ist Taufe“ an Mitgliedskirchengemeinden verschenkt
  • Aktion 2012: 500 Bibeln für  Krankenhäuser im Sprengel Stade
  • Aktion 2013: zum „Jahr der Toleranz“ werden 120 Hefte „Die Religionen der Welt“ an Mitgliedskirchengemeinden verschenkt.
  • Aktion 2014: 30 CD-Boxen für Seniorenheime im Wert von netto 60,– Euro.
  • Aktion 2015: Bibeln für Krankenhäuser
  • Aktion 2016: Erzählpakete für 82 Kitas im Sprengel Stade
  • Aktion 2017: Bibeln für Neubürger in ihrer Landessprache
  • Aktion 2018: Fachtag für Besuchsdienst zum Thema: Würde im Alter
  • Aktion 2019 bis 2022: Projekt: Kapitel 17

Christlicher Buchladen:

Seit März 1999 befindet sich im ehemaligen Pfarrhaus Cosmaekirchhof 3 ein öffentlicher Christlicher Buchladen. Neben Bibel- und Kinderbibelausgaben werden Gesangbücher, christliche Literatur für Kinder und Erwachsene, Hilfen zum Bibelverständnis, Arbeitshilfen für Konfirmanden, Arbeitshilfen zur Vorbereitung von Gottesdiensten, Jugendstunden, Kinderstunden…, Literatur zur Konfirmation, zu Ostern, zu Weihnachten… Postkarten und Faltkarten, CDs, MCs, Geschenkartikel, Schmuck und Kalender angeboten. Die Öffnungszeiten werden von 23 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewährleistet. Das Sortiment ist gut sortiert.

Somit ist die Bibelgesellschaft, die  1953 schon einmal ihre Geschäfte vom Cosmaekirchhof 3 tätigte, wieder „nach Hauses gekommen“.

Kapitel 17:

Im Dezember 2018 ist die Bibelgesellschaft in die Hökerstraße 17 gezogen. Hier betreibt sie das Kapitel 17.  Auf 90 m² finden sich eine Christliche Buchhandlung, fair gehandelte Waren und ein Seminarbereich. Hier treffen sich Schulklassen oder Konfirmandengruppen, um sich über „die Bibel“ zu informieren. Auch Kirchenvorstände tagen hier und informieren sich über die Arbeit der Bibelgesellschaft. Durch die Verbindung mit dem Weltladendachverband hat sich eine Weltgruppe gegründet und bietet Projekte rund um das große Thema fairer Handel und die Bewahrung der Schöpfung an.

Zusammenarbeit mit folgenden Institutionen:

  • Kirchengemeinden
    • Zusammenstellung von Büchertischen
    • Information über Buchmaterialien zur Gemeindarbeit
    • Beratung
    • Einladung zu den Jahreshauptversammlungen
    • Einladung zu Vortragsveranstaltungen
  • Familienbildungsstätte Stade
    • Vortragsveranstaltungen
    • Durchführung von Büchertischen zu speziellen Veranstaltungen
  • Zusammenarbeit mit dem Frauenwerk
    • Durchführung von Büchertischen zu speziellen Veranstaltungen
    • Thematische Vorträge und Veranstaltungen
  • Zusammenarbeit mit:
    • Kindergärten
    • Kindertagesstätten
    • Landfrauen
    • Erzieherinnen
    • Religionspädagogen
    • Schulen
  • Durchführung von Vorträgen oder Konzerten:

2000: Vortrag Landessuperintendent Johannesdotter: „Der christlich – jüdische Dialog – Schritte der Erneuerung“.

2001: Lichtbildvortrag Pastor Jörn Ohm: „Marc Chagall – Das Lied der Lieder“.

2002: Vortrag: Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann: „Was hat die Bibel mit Gentechnik zu tun?“

2003: Vortrag Prof. Dr. Fulbert Steffenski: „Unser Erbe: Heilige und Unheilige Texte der       Bibel“.

2004: Vortrag Prof. Dr. Klaus Berger: „Sind die Berichte des NT wahr?“

2005:   Vortrag Prof. Dr. Frank Crüsemann: „Ich dachte, es gibt keine Gottesfurcht an diesem Ort“

2006:   Vortrag Pastor Nico ter Linden:  „Geschichten von Jesus und Mose“

2007:   Konzert „Sarah Kaiser“

2008:   Konzert mit „Gerhard Schöne“

2009:   Konzert mit „Judy Bailey“

2010:   Bibelfliesenausstellung

2011:   Bibelmobil und Vortrag mit Rainer Haak     Thema: 99 gute Gründe zur Gelassenheit

2012:   Vortrag mit Dr. Peter Abeln                          Thema: Burnout

2013:   Vortrag Nevfel Cumart                                 Thema: Islam und Christentum – ein interreligiöser Dialog

2014: Dr. Nikolaus Schneider und Samuel Koch zum Thema: „Was im Leben wirklich trägt“

2015: Landessuperintendent Dr. Christian Brandy referiert zum Thema: „Gott im Antlitz des Anderen“ mit Eröffnung der Ausstellung: „Gesichter des Christentums“

2016: Ökumenische Aktion: Worte bewegen – Enthüllung der Bank und Biblilog mit Diakonin Susanne Decker-Michalek

2017: Konzert mit Sarah Kaiser

2018: Musikalische Lesung mit Lorrie Berndt und Superintendent

2020: Lesung mit Landesbischof Ralf Meister

2021: Die BasisBibel - Was sie ausmacht - ein neues Lesevergnügen

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